23.000 Quadratmeter an grünstem Grün

Kein Fußball? Darüber freut sich einer ganz besonders: der Rasen! Er wächst und gedeiht wie nie zuvor. Eines ist klar: Wenn morgen der ÖFB grünes Licht fürs Fußballspielen gibt, dann kann der SC/ESV Parndorf 1919 sofort losstarten. Die Infrastruktur ist in einem Topzustand: Stadion, Kabinen, Kantine, Rasen.


„Alles pico bello“, berichtet Wilhelm Perschy, Stadionbetreuer beim Landesligisten. „Nur die Linien müssten gezogen werden, dann kann es gleich losgehen.“

Perschy und Co. sind nach wie vor im Dauereinsatz, obwohl das runde Leder aufgrund der Coronakrise ruht. Gemeinsam mit Horst Baumholzer hält er beispielsweise die Rasenflächen in Schuss. Klingt einfach, ist es aber nicht. Denn nicht weniger als 23.000 Quadratmeter sind zu mähen. „Und das jeden zweiten Tag. Die Wiese wächst derzeit unglaublich gut und schnell.“

Darüber hinaus hat sich eines sehr rasch herausgestellt: „Ohne die Strapazen ist der Rasen derzeit in bestem Zustand. Fast Champions League-reif, wie ein Kunstrasenplatz“, schmunzelt Perschy.
23.000 Quadratmeter an grünstem Grün

„Bei uns gibt‘s immer etwas zu tun“

Insgesamt drei Plätze und die Wiesenflächen hinter den Toren sind zu betreuen. „Beim Silo drüben haben wir jetzt die Flächen renoviert und begradigt. Es ist immer etwas zu tun.“ Von den 200 Menschen, die täglich in der Sportanlage verkehrt sind, ist man aber freilich weit entfernt. Neben Perschy und Baumholzer ist noch Michael Lidy anzutreffen. Der Nachwuchsleiter ist für die Büroarbeit und den Schriftverkehr zuständig. Außerdem hält eine Putzfrau die Räumlichkeiten gut in Schuss.

Was sonst noch an Arbeiten anfällt? „Alles, was wir normalerweise in der Winterpause machen. Ausmalen und reparieren“, so Perschy, dem der Normalbetrieb aber schon massiv abgeht. „Natürlich. Es ist schade, dass nicht gespielt wird, wir müssen das mit viel Wehmut akzeptieren.“

Trainingsstart – „Light-Modus“

Ab Freitag, den 15. Mai 2020 werden voraussichtlich die Sportstätten wieder geöffnet und ein Training ist unter Einhaltung der Vorschriften der Bundesregierung wieder erlaubt.

„Wir werden das Training vorsichtig angehen und uns in Kleingruppen organisieren. Statt eineinhalb Stunden werden wir eine Stunde trainieren und dabei alle drei Plätze ausnutzen, um Abstand zu gewährleisten. Am Platz werden wir uns auf Technik, Kraft, Leichtathletik und Stabilisation konzentrieren. Und im Sommer wollen wir unser Nachwuchscamp durchführen – natürlich auch mit den entsprechenden Regeln, informiert Nachwuchsleiter Michael Lidy.“

Kurz notiert...

... keine Spieler haben in den nächsten 2 Tagen Geburtstag!
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