Beim heurigen Kirtag des SC-ESV-Parndorf
erlebten alle Besucher wieder einmal ein riesiges Musikfest.
Zum ersten Mal startete der Festreigen bereits am Donnerstag.
Dank der perfekten Organisation und der unermüdlichen Mitarbeit
vieler freiwilliger Helfer klappte auch diesmal wieder alles
wie am Schnürchen. Das Publikum und die Stargäste waren
vom Parndorfer Kirtag begeistert.

Den Auftakt machte heuer gleich ein absoluter Topstar.
Nach langen Verhandlungen ist es den Veranstaltern gelungen, Wolfgang
Ambros erneut für ein Konzert in der Zelthalle zu
verpflichten. Wolferl steckte in den letzten Monaten in intensiven
Vorbereitungsarbeiten für seine aktuelle „Watzmann-Tour“,
die am Tag nach dem Parndorf-Gig in der Wiener Stadthalle Premiere
feiern sollte. Der Auftritt mit der „No.1 vom Wienerwald“ war
also wirklich eine kleine Sensation.
Für Parndorf hat sich Wolfgang Ambros ein
besonderes Zuckerl einfallen lassen und mehr als zehn Live-Raritäten
wieder ins Programm geholt. Punkt 21 Uhr startete die Show im
randvollen Festzelt. Das Publikum war von der ersten Minute an
begeistert. Trotz einiger langsamer Songs sprang der Funke sofort über.
Mit seinem fast unerschöpflichen Repertoire an Superhits
brachte Wolferl das ganze Zelt zum Mitsingen. Nach mehreren Zugaben
verabschiedete er sich schließlich kurz vor Mitternacht
mit „Für immer jung“ von seinen Fans.

Weiter ging es dann am Freitag mit den PALDAUERN,
die ihrem Ruf als Spitzen-Live-Band alle Ehre machten. Ein durchdesigntes
Bühnenbild und eine Tonanlage auf dem letzten Stand der
Technik machten den Auftritt zu einem optischen und akustischen
Genuss. Obwohl sich das Wetter ziemlich düster zeigte, ging
im Festzelt im wahrsten Sinne des Wortes die Sonne auf. Im Vorprogramm
sorgte Stephanie mit ihren Hits wie „Dornröschen schläft
nicht mehr“ für Stimmung und heizte die Stimmung kräftig
an.
Die PALDAUER servierten ihren Fans anschließend
eine Show der Superlative mit allen ihren Erfolgen wie „Düsseldorfer
Girl“ oder „Tanz mit mir Corinna“. Als Harald
Muster auf seiner Trompete den „Gefangenenchor“ aus
der Verdi-Oper „Nabucco“ anstimmte, hielt es niemanden
mehr auf den Sitzen. Doch es blieb keine Zeit, um zu verschnaufen.
Mit einem Megahit-Medley von „Aber bitte mit Sahne“ bis
hin zu Wolfgang Petrys „Wahnsinn – Hölle, Hölle,
Hölle“ läuteten die PALDAUER das große
Finale ihrer Show ein. Alles in allem ein unvergesslicher Abend,
der musikalisch keine Wünsche offen ließ.

Am Samstagnachmittag hatten dann die kleinen Stars
ihren großen Auftritt auf der Bühne. Bei der Miniplaybackshow
begeisterten die Youngsters mit ihren Auftritten und coolen Performances
zu Ohrwürmern à la „Schni Schna Schnappi“, „Bus
durch London“ und der Partyhymne „Y.M.C.A.“.
Gleich danach musste das Zelt für den Auftritt von Hansi
Hinterseer vorbereitet werden. Letzte Lichtstimmungen wurden
gestestet, der Sound perfekt eingestellt. Rechtzeitig zum Einlass
um 19 Uhr war alles bereit. Der Ansturm der Fans war gewaltig.
Jeder wollte sich optimale Plätze sichern. Erstmals wurden
die Konzerte heuer auf eine große Videowall übertragen.
Die Sicht war daher von allen Teilen des Zeltes aus optimal.
Während Hansi Hinterseer mit dem Flugzeug
von Salzburg aus nach Schwechat jettete, führten „Die
Playboys“ das Publikum mit feiner Tanzmusik zum Höhepunkt
des Abends. Kurz vor dem Auftritt des sympathischen Tirolers
war der Raum vor der Bühne bereits prall gefüllt. Um
Punkt 22.30 Uhr traf Hansi Hinterseer bei der Parndorfer Zelthalle
ein, verschwand kurz in seiner Garderobe, um sein Outfit zu wechseln
und wurde um 22.45 Uhr mit Begeisterungsstürmen auf der
Bühne empfangen. Es folgten 60 Minuten Hansi pur mit seinen
bekanntesten Melodien. Als er sich mit „Amore mio“ von
den Gästen verabschiedete, stand die eigentliche Überraschung
des Abends aber noch bevor. Hansi ließ es sich nicht nehmen,
vor der Bühne alle Autogrammwünsche zu erfüllen.
Danach düste er zurück zum Flughafen, aber nicht ohne
vorher die Atmosphäre in Parndorf zu kommentieren: „Ein
wirklich bäriges Publikum habt ihr da. Echt super!“
Fest steht schon jetzt: Auch für den Kirtag
2006 sind wieder einige Highlights geplant. Wer sicher gehen
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| Fotos: Mucky, Helmut Strohmer |
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